Zwar aus aktuellem Anlass, aber ohne darauf weiter eingehen zu wollen:

Warum gibt es in Deutschland eigentlich so wenig, was das Volk entscheiden darf? Mein Demokratieverständnis sagt eigentlich, dass das Volk zu wesentlichen Dingen befragt werden muss. Durch unseren sehr indirekten Willen haben wir doch eigentlich kaum eine Möglichkeit, etwas zu bewirken. Gäbe es mehr Volkseintscheide, die auch rechtlich bindend wären, wäre heute möglichwerweise vieles anders:

- Hätten wir den Euro?
- Wären wir in der EU?
- Hätten wir eine private Bahn?
- Hätten wir eine Wehrpflicht?
- Hätten wir eine komplett andere Parteienlandschaft?
- Hätten wir noch den Glaspalast?
- Wäre Berlin Bundeshauptstadt?

Das bei solchen Entscheidungen nicht das Volk gehört wird, geht mir zunehmend gegen den Strich. Wovor haben die Politiker Angst? Davor, das sie merken, dass das Volk doch aufgeklärter und klüger ist, als algemein angenommen? Warum dürfen wir unser Land nicht so gestalten, wie wir es gerne möchten?